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Keramikkrug „Halb und Halb Extra“ nach Entwurf von Professor Albin Müller (1911)Nr. c42

Keramikkrug „Halb und Halb Extra“ nach Entwurf von Professor Albin Müller (1911)

Dieser kunstvoll gestaltete Keramikkrug wurde 1911 für Mampe Halb und Halb Extra entworfen. Seine markante Form und die expressionistische Ornamentik machen ihn zu einem herausragenden Beispiel deutscher Gebrauchskunst des frühen 20. Jahrhunderts.

Der Entwurf stammt von Professor Albin Müller aus Darmstadt und wurde von der Steinzeugfabrik Reinhold Hanke in Höhr im Westerwald gefertigt. Charakteristisch sind die reliefierten Kreise im Schulterbereich sowie die geschwungenen blauen Wellenlinien, die dem Gefäß eine unverwechselbare Gestaltung verleihen. Der Krug entstand in einer Zeit, in der Mampe nicht nur auf die Qualität seiner Spirituosen, sondern auch auf außergewöhnliches Produktdesign setzte. Künstlerisch gestaltete Keramikflaschen verliehen den Erzeugnissen einen hochwertigen Auftritt und stärkten den Wiedererkennungswert der Marke. Heute zählt dieses Gefäß zu den eindrucksvollsten Beispielen historischer Mampe-Verpackung und verbindet funktionales Design mit anspruchsvoller Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.